Super Moderator Beiträge: 260 Dabei seit: 24.05.2011
Nobody loves us
Meinst Du wirklich, Du kannst mir noch in die Augen sehen?
In meine Augen, die schon so viel Leid gesehen, so viel Wut und Angst ertragen haben?
Die jeglichen Schimmer der Hoffnung verloren zu haben scheinen?
Die trotzdem nicht aufgeben und weiterkämpfen wollen, auch wenn jede Situation aussichtslos scheint?
Ich bin ein Streuner! Und ihr habt mich zu dem gemacht, was ich nun bin.
Einer von der Sorte, der niemals aufgibt, egal wie viel man ihm zumutet, wie sehr man ihn schlägt, quält und fordert.
Der immer tut, was er für richtig hält und sich nicht unterkriegen lässt.
Ich habe zu viel erlebt und durchgemacht, um mich jetzt einfach von den Menschen in die Knie zwingen zu lassen.
Meine Pfoten haben zu viele Kilometer zurückgelegt, um jetzt mit einem letzten Zucken den Geist aufzugeben und meine Lunge hat zu viel Luft geatmet um nun zu erschlaffen.
Meine Zunge hat zu viel Blut geleckt, um sich jetzt kampflos geschlagen zu geben.
Endlich, endlich nach langem Kampf habe ich mir meine Freiheit erobert.
Und das nicht, damit die Menschen mich erschießen, vergiften oder wieder einfangen können.
Ich und die anderen Streuner haben das alles getan, weil wir uns all das verdient haben.
Niemals sind wir allein, weil wir uns alle haben!
Vom kleinen Welpen, den niemand wollte, bis zum alten Hund, der laut der Menschen zu nichts mehr zu gebrauchen ist.
Wir haben kein sicheres Zuhause, kein regelmäßiges Futter und sind der Witterung ausgesetzt und dennoch[...]
Dennoch haben wir uns, und das ist das, was zählt. Wir sind eine Familie! Wir trotzen allen Naturgewalten und beißen uns notfalls mit den Zähnen durch.
Du denkst nun, dass Du zu uns passt?
Ebenfalls ein Streuner, den man ausgestoßen hat, den niemand mehr wollte, weil er einen kleinen Makel hat? Dann komm zu uns nach Saskatoon und wehr' dich.
Schließ' dich den Saskatoon Streunern an und entdecke die grenzenlose Freiheit, mit all ihren Gefahren und Wundern!
Saskatoon Streuner
» Was wirst Du tun? Dich zurück zu den Wurzeln allen Übels schleifen lassen, oder Widerstand leisten und dem ersten Fliehenden in die Freiheit folgen? «
Short cuts
Wir empfehlen eine Anmeldung ab 14Jahren.
Grundvoraussetzung sind gute Deutschkenntnisse.
Wir spielen ausschließlich Hunde. (Mit einer einzigen Ausnahme!)
Wir schreiben in der dritten Person im Präteritum (,,Er/Sie ging.")
Wir sind ein Real-Life | Fantasy RPG.
Inplay wird ohne Farbe geschrieben.
Wir spielen in der Neuzeit (2009) in Kanada.
Zweitcharaktere sind nur in Ausnahmefällen erlaubt. (Bisher gibt es drei.)
Ein Post sollte aus mindestens 15 Zeilen in Word, in der Schriftgröße 11, bestehen.
Nach 4Tagen wird jedem Mitspieler die Chance geboten, seinen Postingpartner zu überspielen, insofern er diesem die Chance einräumt hinterher noch (logisch!!!) darauf reagieren zu können.
Ich rannte zu meinen Träumen, stolperte über die Wirklichkeit und stieß mir den Kopf an der Wahrheit. Auf meinem Grabstein soll stehen: “Guck nicht so doof , ich läge jetzt auch lieber am Strand!“
21.02.2012 23:37
Incha
Sturmtänzer.
Stroke by stroke
We fill our empty souls with colour
MYTHOS
Als die Erde geschaffen wurde, lebte einst ein großer Wolf auf ihr. Sein Name war Adlartoq. Alles hatte er. Genügend Nahrung, um zu leben, Platz, um zu rennen sooft und soviel er wollte, ruhige klare Nächte, in denen er keine Ängste vor Feinden haben brauchte. Doch dennoch wollte sich das Lebensgück des Wolfes nicht einstellen. Denn obwohl er scheinbar alles besaß, was das Herz begehrte, war er alleine. Diese Einsamkeit, die sich in jeder Ritze der Erde und in jeder Pore seines Körpers breitmachte und ihn umklammerte wie Eisenketten, trieb ihn letztendlich dazu, sich auf die Suche nach seinem Glück zu begeben. Er streifte also über den ganzen Planeten und suchte Artgenossen. Überall dort, wo seine Pfotenballen tief in die Erde griffen und sie sich in die Zwischenräume quetschte, entstanden Täler und Berge, von solch gewaltiger Gestalt war Adlartoq. Sein Atem, mal hechelnd, mal matt und erschöpft, mal malerisch in einem Heulen schuf den Wind. Das Fell, welches er auf seiner Reise verlor wurde zu Pflanzen, welche sich als unzählige Bäume in der lebensspendenden Erde verankerten und die Fundamente aller Wälder schufen. Selbst das weiche, dünne Flaumfell, welches jegliche Kälte von der Haut abhielt tat seinen Zweck und ließ Blumen und Sträucher aus dem fruchtbaren Boden sprießen. Doch war dadurch sein Lebensglück noch immer nicht erfüllt. Denn er suchte und suchte, doch kein anderer Wolf lebte auf der Erde. So legte er sich nieder und begann zu weinen. Aus seinen Tränen wurden Bäche Flüsse, Seeen und schließlich sogar Meere. Und aus seiner Trauer heraus beschloss er sich zu opfern, um diese Erde zu beleben. Er befreite seine Seele aus der Hülle und ließ sie in den Himmel steigen, wo sie fortan für uns als funkelnde Sterne leuchtet. Sein Körper aber, der noch auf der Erde war, zerteilte sich und viele kleine Wölfe entstanden. Der größte und stärkste unter ihnen hieß von da an Adlartoq, wie der Urvater und lehrte den anderen Wölfen das reiten auf des Urwolfes Atem, dem Wind. Diese Kunst wurde immer weiter gegeben, bis sie irgendwann verblasste. Auch mein Vater hieß Adlartoq, genauso wie mein erstgeborener Sohn so heißen wird. Wir sind alle Nachfahren, des Urwolfes...
"Meine kleine Alaska... deine Aufgabe besteht darin, das Nebelreich Qilaq zu durchqueren. Ein ganzes Tal wartet dahinter auf dich, geschützt vor den Menschen, den elendigen!"
Er hustete, war schon so geschwächt, dass er nicht mal mehr die Kraft dazu hatte, sich aufzurichten. An Ketten war er gebunden, unwissend, dass die Menschen ihn schon bald holen würden. Er sah seine Tochter an, die sich winselnd auf den Boden geduckt hatte, als der Alpha das Nebelreich angesprochen hatte. Es war ein Gebiet, so gemieden von jeglichen Tieren, dass es nur noch Mythen waren, dass dort tatsächlich Leben versteckt war. Man konnte die Pfotenschritte nicht mehr erkennen, bisher war niemals jemand lebend herausgekommen, dieses Stück Land war ein einziges Labyrinth. Man sagte sich, Wölfe, die sich dort hinein begeben hatten, wären in die Irre geführt worden, von Augen, die sie plötzlich umzingelt hatten oder von Lichtern, die ihnen um die Köpfe schwirrten. Man sagte sich sogar, das Nebelreich Qilaq würde gar lebendig sein! Doch die schaurigste der Geschichten erzählte von einem Rudel, das dort leben sollte, dass die Natur sich zu eigen gemacht haben sollte. Sturmtänzer, nannten sie jene und man munkelte, sie hätten das Reiten auf des Urwolfes Atmen, dem Wind, nicht verlernt. Damit wären sie die einzigen, auch wenn sich heute kein Wolf mehr wagte vorzustellen, was es eigentlich war, dieses sagenumwogene tun. Es waren Scheuergeschichten, die den Welpen erzählt wurden, damit sie niemals dieses Gebiet betraten, doch heimlich glaubten sogar die ausgewachsenen und besonders die Altwölfe daran.
Die Jungfähe hatte die Augen aufgerissen. Es war doch nur ein Mythos oder? Doch eines ist gewiss... in jeder Geschichte steckt auch ein Fünkchen Wahrheit.
Drei Jahre später
Pfoten... Die Pfoten fühlen sich an wie Blei. Jeder Schritt, ein Kraftaufwand, bei dem ich mich jedes mal frage, ob es die Mühe wert war. Wieso nicht liegen blieben? Wieso weiter laufen? Kämpfen? Wieso nicht ruhen... rasten... Doch das Ziel der Reise ist mein Revier. Jenes, das mein Vater mir einst zugeteilt hatte. "Suche es", hatte er gesagt, "Durchquere das Nebelreich und finde deine Heimat.", das waren seine Worte. Worte des großen Adlartoq, Worte meines Vaters. Die Legenden um das Rudel der Sturmtänzer, das doch tatsächlich leben sollte in der Todesfalle, alle habe ich sie verdrängt. Schon so lange, ziehe ich nun umher, wie lange soll ich das noch durchhalten? Ich kann es nicht sagen... doch solange meine Pfoten mich noch tragen werden, solange keimt die Hoffnung in meinem Herzen. Diese Reise wird mich nicht verschlingen!
Das Forum wurde von der Alpha Alaska am 16.4.2009 gegründet und läuft seitdem ohne Pause. Wir spielen ein Reallife Rollenspiel, in dem ausschließlich Wölfe gespielt werden können. Da es wie in der Natur auch mal zu blutigeren oder anderweitig ungeeigneten Stellen für Minderjährige kommt, sind wir 13 + gerated. Ausnahmen kamen schon immer mal vor, wenn eine schöne Schreibprobe eingeschickt wurde.
Unser RPG ist ein Longplay mit mindestens 1000 Zeichen, meist werden es aber doch mehr . Vielleicht schaut ihr einfach mal vorbei.
[justify]Mondschein spielgelte sich im Wasser des Sternenteiches, der den Mittelpunkt der zwei Clans bildete. Viele Katzen hatten sich am Versammlungspunkt versammelt und unterhielten sich in kleinen Grüppchen. Sternenlicht funkelte in ihren Augen. Ihre Pfoten bewegten sich königsgleicht, sie waren alle Krieger des SternenClans. Eine Kätzin mit einem zerfetzten Ohr strich alleine durch die Menge, bis sie zu einem kleinem Kater gelangte.
"Es wird Zeit", miaute sie knapp, doch ihre Stimme war so weich wie das Fell eines neugeborenem Jungen.
Ein sehr junger Kater gesellte sich zu ihnen und zischte: "Kieselschweif, du hast nichts zu sagen. Krähennacht wird schon entscheiden wann er die Versammlung eröffnen wird."
Die Kätzin zischte missmutig zurück: "Entschuldige, ich wollte nicht so aufdringlich sein, Sandkralle."
Schnell drehte sie sich um und wandte sich dem Kater zu, mit dem sie ursprünglich hatte reden wollen. "Nun, Krähennacht, wann ist es soweit? Die anderen Katzen werden schon unruhig. Durch ihre lauten Unterhaltungen wird die ganze Schönheit dieser klaren Nacht einfach wie ein Stück Beute erledigt!"
Sie sah dem Kater tief in die Augen, doch er antwortete mit einer, für seine größe recht ungewöhnlich, tiefen Stimme. "Hör auf zu drängen, Kieselschweif. Ich weiß, dass diese Nacht schön ist. Dennoch hast du recht. Ich sollte die Versammlung einberufen."
Mit einem kräftigem Sprung stand er nach wenigen Augenblicken auf einem großen Felens. Er blickte über die Menge und hob an, um zu reden. "Krieger des SternenClans, heute ist es soweit! Wir wollen eine Katze in ihr Schicksals einweihen, die Zeit für sie wird schwer werden, dennoch denke ich, dass wir sie vorbereiten sollten.."
"Meinst du nicht, wir sollten den Anführern auch eine Prophezeiung schicken?", rief eine weiße Kätzin mit langem Fell aus der Menge.
Zustimmendes Gemurmel erhob sich in der Menge, doch Krähennacht unterbund es mit einem Zucken des Schwanzes. Er nickte zu dem Wasser hin. Dort, wo sich eben noch der Mond gespiegelt hatte, befand sich nun das Gesicht einer Katze. "Sei gegrüßt. Wir, die Krieger der SternenClans, haben uns hier versammelt, um dir deine Zukunft etwas klarer zu machen."
Er trat an das Ufer, das kalte Wasser schwappte an seine Pfoten. "Dir ist eine schwierige Prophezeiung vorgesehen, edler Krieger, also sei auf der Hut.
Es wird kommen die Zeit der Drei,
gebunden in einen immerwährenden Kreis.
Wolken werden am Himmel aufziehen,
den Sturm vernebeln,
und eins mit ihnen werden.
Halte diese Worte in deinen Gedanken."
Er drehte sich um und beendete mit einem Drehen der Ohren offiziell das Gespräch, das alle SternenClan Katzen verfolgt hatten. Alleine lief er aber etwas weiter ins Wasser und flüsterte zu dem Bild: "Wunden können heilen, doch das Blut wird vergossen werden."
Seine Worte klangen leise und bedrohlich, dann drehte auch er sich um und verschwand in der unendlichen Dunkelheit.[/justify]
Dieser Beitrag wurde schon 0 mal editiert, zum letzten mal von am .
Beitrag gepostet: 15.09.2012 18:07
Cecilia
Forgotten Time
Wir schreiben das Jahr 1400 n. chr. und die Menschheit ist am Ende ihrer Kräfte.
Kriege und Hass werden vom Wind um die gesamte Welt getragen. Heutzutage ist keiner mehr sicher. Vertrauen und Liebe sind ein Fremdwort geworden...
Hexenverbrennungen so wie Jungfrauen als Opfer für die Götter als zeichen unserer Ehrfurcht ist schon zu etwas alltäglichem geworden.
Neue Religionen wurden erschaffen und somit verloren die alten Gottheiten an Macht. Der Zorn der Götter liegt auf uns und wir werden alle untergehen wenn sich nicht bald etwas ändert.
Es kursieren Gerüchte, dass die Götter uns böse Wesen geschickt hätten um uns zu bestrafen: Drachen, Zwerge, Trolle, Hexer, Dämonen, Elben und Nachtmare sollen unser Land in Angst und Schrecken versetzen.
Die neuen Herrscher unseres Landes interessieren sich schon lange nicht mehr für uns, wenn eine Frau, ein Kind oder ein Mann aus heiterem Himmel verschwinden, glauben sie, es sei das Werk eines mystischen Wesens.
So heisst es - zum Beispiel - das Männer die bei Vollmond verschwinden entweder selber Werwölfe sind oder von einem solchen Wesen gefressen wurden. Frauen die in der Nacht verschwinden sollen angeblich Hexen sein und Kinder werden heutzutage von Trollen entführt, eine Laune der Götter sagt man, weshalb sich die Suche gar nicht mehr lohnt...
Was ist nur aus uns geworden?
Keiner kann mehr die Wahrheit von Lügen unterscheiden. Manch einer glaubt an die Märchen um die dunklen Geschöpfe und andere wiederum behaupten es seien nur Hirngespenster.
Und als seien wir nicht schon genug gestraft, fiel eines Tages eine Botschaft vom Himmel die uns in alle den Glauben an das Gute verlieren ließ:
Für all jene die sich von uns abwandten: wir werden keine Gnade walten lassen!
Short Facts
Mittelalter RPG mit Fantasy-Line
Anmeldung ab 14 Jahren
Gespielt werden Menschen und Fabelwesen
Wir spielen im Jahr xxx
Wir sind ein Longplay RPG
Wir schreiben ausschließlich in der dritten Vergangenheit (Beispiel: Er ging)